Die Aktion "Kinder-sicher-im-Netz"


Aktion der Polizei: Kinder sicher im Netz

Kinder und Jugendliche bewegen sich heute mit spielerischer Selbstverständlichkeit in der Welt der Medien. So nutzt inzwischen die große Mehrheit der zwölf- bis 19-Jährigen den Computer und vor allem das Internet: Bereits 60 Prozent der sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland haben schon einmal im Internet gesurft.

"Das Internet hält nicht nur eine schier grenzenlose Informationsflut bereit. Es drohen auch ernste Gefahren: Pädophile suchen sich in Chatrooms ihre Opfer, Gewaltdarstellungen und Killerspiele sind mit wenigen Mausklicks auch für Kinder verfügbar. Viele Eltern wissen nicht, was auf den PCs in den Kinderzimmern abläuft", betont Dr. Günther Beckstein im Jahr 2006 Bayerischer Staatsminister des Innern und Vorsitzender der Innenministerkonferenz.

Für Eltern und Erziehungsverantwortliche bedeutet der intensive Medienkonsum eine enorme Herausforderung: Ihre Aufgabe ist es, den Kindern den sicherheitsbewussten Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln sowie ihre Fähigkeit zu fördern, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich die neuen Angebote zu nutzen. Doch können die Eltern nur dann eine unterstützende und beratende Rolle einnehmen, wenn sie sich selbst mit dem vielfältigen Angebot innerhalb der virtuellen Welt auskennen und auch damit umgehen können.

Um Eltern hierbei zu helfen, hat die Polizeiliche Kriminalprävention gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern T-Com und dem Fachverband freiwillige Selbstkontrolle Multimedia (FSM) die Aufklärungsinitiative "Kinder sicher im Netz" entwickelt. Unter www.kinder-sicher-im-netz.de sowie in einem gemeinsamen "Online-Special" im Elternbereich des T-Online Kids-Portals informieren die Kooperationspartner über problematische Inhalte von Webseiten, Gefahren beim Chatten und sicheres Surfen im Internet. In einer Artikelshow erhalten Eltern wichtige Tipps, um ihren Kindern den sinnvollen und sicherheitsbewussten Umgang mit dem Medium Internet zu vermitteln. "Internetsichere" Eltern können darüber hinaus bei dem Quiz "Hat’s Klick gemacht?" spielerisch ihr Wissen rund um die Sicherheit Ihrer Sprösslinge im Internet unter Beweis stellen. Auch Internet-Service-Provider und Verbände unterstützen die Initiative: Sie verweisen jeweils mit einem Aktionsbanner auf ihren Startseiten auf die Initiative.